Dein Podcast für mehr Selbstliebe, Selbstreflexion und Lebensfreude
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00:00:20: Und ich freue
00:00:21: mich von ganzem
00:00:22: Herzen, dass du mit dabei
00:00:24: bist.
00:00:28: Heute nach langer Zeit ist es endlich wieder zu weit!
00:00:31: Ich habe einen Gast, besser gesagt eine Gästin und gleichzeitig eine ganz, ganz liebe Kolleginnen und Kollegen.
00:00:40: Viele von euch kennen sie schon heute bei mir zu Gast zum Anlass ihres neuen Buches, von dem wir gleich ganz viel hören werden.
00:00:50: die Liebe Sarah Desai.
00:00:53: Herzlich Willkommen Sarah!
00:00:55: Danke, dass ich hier sein darf, liebe Melanie.
00:00:58: Ich hab mich schon so gefreut auf unser Gespräch und unser Wiedersehen!
00:01:02: Ja, ich mich auch.
00:01:03: Ich mich auch total.
00:01:04: Ich freue mich jetzt mit dir zu plaudern weil du hast ja über ein Thema einen Buch geschrieben.
00:01:11: bevor wir da reingehen erfahren wir natürlich noch kurz oder die, die dich nicht kennen wer du bist aber du hast auf jeden Fall zu einem Thema ein Buch geschrieben das ja Mehr als perfekt zu meinem Podcast, meinen Themen und all diejenigen, die sich das immer wieder anhören.
00:01:28: Passt über ein ganz, ganz spannendes Zentrum!
00:01:32: Und ja bevor wir dazu kommen möchte ich aber natürlich alle jenen, die dich noch nicht so gut kennen bis in die Möglichkeit geben dich kennenzulernen.
00:01:41: magst du dich mit einem wahr Worten vorstellen wer du bist und was
00:01:46: du machst?
00:01:47: sehr gerne.
00:01:49: Also ich bin Sarah Desai.
00:01:50: Ich bin Coaching für Persönlichkeitsentfaltung und mit dem Schwerpunkt aber auf Meinfulness, Aufachtsamkeit.
00:01:58: also in meiner Arbeit fließen klassische Coaching-Tools zusammen mit Meditationen, Visualisierungen Und ähnlich wie bei dir als Mentaltrainerin nutze ich eben den Geist, um sich neu auszurichten und Arbeiter an Glauben setzen.
00:02:21: Arbeite mit der Vorstellungskraft und gleichzeitig auch mit dem was uns psychologisch zurückhält welche alten Muster, welche Konditionierungen, welche Denkmuster uns zurückhalten.
00:02:38: Und das ist jetzt seit vielen, vielen Jahren meine Arbeit und ich bin sehr dankbar darüber.
00:02:44: Ich habe auch meinen Podcast in dem du ja schon öfter zu Gast warst – The Mindful Sessions.
00:02:49: Genau!
00:02:49: Ich hab jetzt mein drittes Buch geschrieben und freue mich immer mit Menschen zu arbeiten und ein Buch ist natürlich nochmal was anderes weil dann arbeitest du ja nicht mit den Menschen direkt sondern gibst quasi etwas in die Welt und guckst, oh, was machen die Menschen damit?
00:03:08: Ja, das sind wir ja schon fast ein bisschen bei Themen.
00:03:11: Das klingt für viele nach einer sehr gefährlichen Situation.
00:03:16: Ich gebe was in die Welt hinaus und dann muss ich erstmal abwarten, was die Menschen dazu sagen.
00:03:22: Und da kommen natürlich bei vielen schon negative Gedanken, Konditionierungen, alte Sätze hoch, die man gesammelt wahrscheinlich auch Selbstzweifel.
00:03:35: nennen könnte.
00:03:36: Bevor wir jetzt aber wirklich gleich in das Thema reinspringen, möchte ich einfach noch ein, zwei Sätze zu dir ergänzen.
00:03:46: Also Sarah hat nicht nur einen unglaublich tollen Podcast euch glaubt einfach mit der genialen Stärke dass sie nenschen?
00:03:55: Ich würd sogar sagen!
00:03:56: vorwiegend Frauen dort abholen, wo sie wirklich stehen.
00:04:01: Also hört mal rein weil meistens findet man sich schon ein paar Setzen wieder und denkt sich oh ja diese Frau die Sarah die weiß wohl wer ich bin.
00:04:11: Ich glaube das ist eines der größten Stärken.
00:04:14: Und ich finde auch unglaublich schön dein Instagram Profil Das einfach so kurze Impulse nicht vergleichbar mit dem Buch Weil da haben wir immer nur zwanzig dreißig Sekunden.
00:04:25: aber tolle kurze Impulse, gerade für all diejenigen, die eben noch öfter zweifeln.
00:04:33: Die dieses Gefühl von ich weiß nicht bin doch nicht gut genug nur allzu gut kennen und die finden da wirklich ganz ganz tolle Anstöße.
00:04:41: das verlinken wir natürlich auch unten.
00:04:43: aber jetzt kommen wir zurück zu deinem zu dein dem Thema.
00:04:46: ja du hast gesagt dann hast du quasi hast schon gesagt du hast ein Buch geschrieben und es in die Welt hinaus gegeben Und ja jetzt sitzt du hier, es ist gerade erschienen.
00:04:57: Es gibt wahrscheinlich noch kein offizielles Feedback.
00:05:00: Wie geht es dir damit?
00:05:02: Kommen da selbst Zweifel hoch, kommen da zu alten Stimmen noch hoch?
00:05:09: Ich habe zu unserem Kollegen und Freund Lars Amend letztens gesagt ich hab das Buch geschrieben was ich schreiben musste weil ich eben sehe in meiner Arbeit, dass unter den Ängsten der Menschen und ja du hast recht hauptsächlich Frauen.
00:05:28: Weil einfach ich hauptselig mit Frauen arbeite unter der Scham, der Schuld oft die zwei verliegen und ich seh das ja bei mir selber auch so.
00:05:38: Und wir war klar, ich muss dieses Buch schreiben.
00:05:44: Das ist mir schon seit Jahren klar.
00:05:46: Und das Interessante war, als ich das Buch angefangen habe und so beginnt auch das Buch tatsächlich – Ich beschreibe eine Szene bei meiner Zahnärztin wie ich im Wartezimmer sitze und eben darauf warte dass sich in den Behandlungsraum gerufen werde und ich so eine Beklemmung auf der Brust spüre weil ich gleich auf den Zahnarztstuhl muss, sondern weil ich weiß dass sich danach mich wieder ans Buch setze.
00:06:19: Und bei mir ist es eben nicht so.
00:06:23: andere Autoren sagen ja hey da fließen die Worte oft magisch aus Papier durch einen hindurch Bei mir.
00:06:34: umso wichtiger es mir ist Umso mehr ist das ein Ring mit mir selbst oft.
00:06:41: Das fand ich schon sehr interessant, weil das ist nämlich auch schon ein Symptom von Selbstzweifeln.
00:06:52: Weil ich eben ganz lange gelernt habe und da erkenne sich ganz viele Frauen wieder nur wenn es schwer oder hart ist dann kann's gut werden!
00:07:07: Das ist ja eine Entwertung der eigenen Leistungen Da ist der Glaubenssatz dahinter, so wie ich bin, bin ich nicht gut genug.
00:07:14: Ich muss halt alles mit Leistung
00:07:15: ausgleichen.".
00:07:17: Und mein Gehirn hat ja bisher nur diese Beweise gesammelt.
00:07:22: Also es hat immer geklappt und war nicht bequem oder optimal.
00:07:28: Bin stark über meine Grenzen gegangen und glaube viele Frauen kennen das aber es hat ja geklappt!
00:07:34: Jetzt hat mein Geirr nur Beweise für.
00:07:37: Wenn es Blutschweiß und Tränen kostet, dann wird's gut.
00:07:41: Und da hab ich gesagt ne weißt du was?
00:07:42: mein Gehirn muss auch mal andere Beweise jetzt sammeln?
00:07:46: Ich weiß nicht kann das!
00:07:47: Ich habe mich jahrelang mit dem Thema auseinander gesetzt – auch professionell also in meiner Arbeit mit Menschen.
00:07:55: Ich weiß doch wovon ich schreibe.
00:07:58: Das war der Moment in dem ich weitergeschrieben habe indem Indem es jetzt auch nicht magisch durch mich immerhin durchgeflossen ist, aber indem ich glaube ich zum ersten Mal so zu mir selbst gesagt habe, nee weißt du was?
00:08:12: Es darf auch mal einfacher sein und du darfst auch Freude daran haben.
00:08:18: Und du darf dich da rein denken und das von allen Seiten beleuchten.
00:08:24: Deswegen ist es das Buch, was ich schreiben musste und ich kann es jedem empfehlen!
00:08:29: sich zu trauen mal neue Beweise zusammen, dass es leicht sein darf und deswegen jetzt wo das Buch fertig ist.
00:08:37: Ich habe ja auch das Hörbuch eingesprochen schon.
00:08:40: Das kommt aber erst später... Aber da liest man das ganze Buch noch einmal.
00:08:44: Da wird einem nochmal so ganz bewusst was man geschrieben hat und ich bin sehr zufrieden!
00:08:49: Und ich merke das auch jetzt durch diese Zeit wie mich das trägt.
00:08:56: Also du weißt ja selber als Autorin, wie es ist.
00:08:59: Man fragt dann auch Kollegen und Kolleginnen, hey würdest Du mich supporten?
00:09:04: So was fällt mir immer total schwer!
00:09:07: Ich bin die Erste, die sagt klar ich supporte Dich aber ich denke dann immer... Wenn ich Leute zu mir in den Podcast einleite, ist es gar nicht nur Support.
00:09:17: Weißt du?
00:09:17: Wenn Du ein neues Buch ausbringst, denk' ich mir das!
00:09:19: Ist doch wahnsinnig toll für meine Hörerinnen so viel Wissen von der Melanie... ...in meinen Podcast-Folgen zu finden.
00:09:30: Das ist ja eine Bereicherung.
00:09:31: aber ich habe einen... Denkt dann auf zu, wenn ich anfrage.
00:09:36: Na ja ist das so bittstellermäßig?
00:09:39: Könntest du mir einen gefallen?
00:09:40: Aber ist es überhaupt nicht.
00:09:41: und auch da Lars hat dann auch zu mir gesagt Sarah ich tu dir keinen Gefallen!
00:09:46: Ich finde das Thema super und ich will das in meinem Podcast haben für meine Hörer Und all das spüre ich gerade.
00:09:54: All das wirklich...ich kann dir sagen mit diesem Buch Ich bin da wirklich sehr, sehr ehrlich.
00:10:00: Ich würde es nicht sagen wenn's nicht so wäre.
00:10:02: aber mit diesem Buch durch die Tools, die ich da auch durcharbeite und dadurch dass sich selbst Zweifel auch für mich selber von allen Seiten beleuchtet habe ja zweifele ich gerade jetzt nicht Und klar gibt immer mal einen kleinen Zweifeln Aber der lässt mich nicht mehr in Imposterstrategien verfallen wie eben das auspauern, das Überkompensieren oder das Verstecken und zu sagen ich bringe jetzt nicht raus.
00:10:35: Das heißt, ich würde sagen... Oder ich sage mir geht es gerade sehr gut um mein Selbstzweifeln den habe ich gerade mal weil sie nicht aufs Abstellgleis gesetzt.
00:10:47: Das heisst dein Buch wirkt?
00:10:48: Du hast dich quasi mit deinem Buch und deinen Tools selbst gekocht so dass du die den letzten Rest am Selbstzweifel loslassen konntest.
00:11:01: Also ich finde du hast jetzt auch einige sehr spannende Dinge gesagt, das auch wieder aufzeigt.
00:11:08: weißt du weil viele die hören ja jetzt zu und denken sie was brauchen denn diese Supercoat- und Mentaltrainerinnen?
00:11:14: Die haben ja eh keine Selbstzweife.
00:11:17: Du hast da jetzt wieder die Verbindung sehr klar hergestellt Denn natürlich kennt glaube ich jeder auch ein bisschen so dieses Gefühl.
00:11:25: Oh, ich brauche etwas und jetzt muss ich mal nachfragen.
00:11:30: Jetzt werde ich zum Bitsteller.
00:11:33: Diese Bitstellersituation ist auch das Gefühl oft bin ich nicht mehr so viel wert.
00:11:38: Deswegen fragen dann ja auch viele gar nicht, weil diese Situation, das fühlt sich doch dort in diesen Moment ein bisschen so an.
00:11:46: weniger wertvoll.
00:11:48: Ich glaube, das kennen schon alleine ganz viele.
00:11:51: Es muss ja jetzt gar nicht um diesen Gefallen rund ums Buch gehen sondern auch einfach weil man sich denkt oh ich habe einen freien Tag und jetzt hat mich keiner gefragt.
00:12:01: also muss ich jemand fragen ob wir den Kaffee trinken gehen?
00:12:04: Das kann er schon sehr ähnlich anmuten.
00:12:08: aber auch die Situation ist zwar nicht ganz interessant.
00:12:10: was du gesagt hast mit dass du Es darf auch leicht gehen, ja es muss nicht so schwierig sein.
00:12:19: Da kommen wir auch glaube ich ein Thema was in deinem Buch gut angeschnitten wird Perfektionismus.
00:12:25: hast du das dann auch geschafft?
00:12:27: Also im Sinne von Davor ging's ja wahrscheinlich auch deswegen nicht gleich weil du dir dachtest dass muss ich noch umschreiben ist müssen doch besser werden.
00:12:35: also muss noch mehr tiefe rein da muss man ja fachnau hau rein.
00:12:39: Hast du das denn auch geschafft?
00:12:41: das einfach los zum lassen und ja einfach übertrieben gesagt, wahrscheinlich einfach so dass man da ist raus zu rotzen ohne das es noch zehn mal verbessert hast.
00:12:54: Hast du das auch hinbekommen?
00:12:56: Also ich glaube es ist okay, dass wir bestimmte Persönlichkeitsmerkmale haben.
00:13:03: also ich werde immer jemand sein der sagt ach Mensch komm ich guck nochmal drauf Ja oder ich werde auch immer jemand sein, der im Urlaub zum Beispiel wenn mich mir gute Ideen kommen.
00:13:20: Ein Stift und ein Blatt Papier hole um mir die Aufschreibe das ist aber für mich nicht.
00:13:24: dann zb Die Überkompensation.
00:13:27: oh Ich kann nicht aufhören zu arbeiten.
00:13:29: Das ist einfach so bin ich.
00:13:33: Und genauso ist es eben auch, dass mir manche Dinge einfach wichtig sind und da gucke ich noch mal drauf.
00:13:38: Das ist auch okay!
00:13:41: Was ich aber abgelegt habe, ist der Perfektionismus, der vom Selbstzweifel gesteuert ist von der Angst gesteuerd ist Denn ganz viele Sachen Melanie sind mir dann... doch nicht so wichtig.
00:13:56: Und das zu unterscheiden, was ist mir wirklich wichtig?
00:14:00: Mir ist zum Beispiel jetzt in meinem Buch Das Layout auch total schön geworden.
00:14:04: Das ist mir wichtig sowas!
00:14:09: Manche Sachen sind mir aber eben nicht so richtig.
00:14:13: und warum auch gerade beim Schreiben zu gucken, was es mir eigentlich nicht so.
00:14:22: Und ich habe dann für mich erkannt, dass der Perfektionismus ja wie wir auch wissen eigentlich nur eine Strategie ist um einem vermeintlichen Aufliegen auszuweichen.
00:14:37: Das heißt wenn ich in meinen Perfekcionismus verfallen bin hab' ich meine Arbeit gar nicht durch meine Augen gesehen sondern hab die meine Arbeit durch die Augenpaare von ganz, ganz vielen Menschen gesehen.
00:14:53: Die meisten kenne ich nicht mal, ja?
00:14:55: Die ich mir eingebildet habe und mich gefragt, was könnten die jetzt blöd finden?
00:15:01: Was könnte denen jetzt fehlen?
00:15:03: Was könnten sie jetzt kritisieren?
00:15:05: Was können die jetzt als zu... Wo fehlt denen der Wortwitz?
00:15:15: was auch immer ist oder was es denen zu weniger ernsthaft.
00:15:19: Das heißt, was Perfektionismus ja macht ist wir versuchen vermeintliche Fehler aufzudecken bevor jemand anders sie aufdeckt.
00:15:32: und das sind gar nicht unsere Standards weil mir sind manche Sachen echt egal.
00:15:37: Und natürlich ich habe eine gewisse Sprache.
00:15:40: Ich hab zum Beispiel vor jedem Kapitel so kleine Gedichte geschrieben, weil ich mag Sprache.
00:15:46: Ich liebe Sprache!
00:15:48: So da könnte jetzt jemand kommen und sagen naja aber das ist ja jetzt nicht richtige Pulsi.
00:15:53: oder es könnte jemand kommen uns sagen na ja warum ist dass denn?
00:15:56: ich will doch nur die Übungen haben?
00:15:58: Da will ich doch nicht so ein Gedicht.
00:16:00: Egal wie du's betrachtest Wenn du es durch zu viele Augenpaare betrachtest, die dich kritisch angeblich beäugen.
00:16:10: Dann verfällst du in den Perfektionismus und dann sitzt du da um drei Uhr nachts und suchst den Fehler.
00:16:15: Und machst schon lange nichts mehr besser.
00:16:18: Sondern verschlimmen besserst nur noch!
00:16:22: Die Leute, die es schon gesehen haben und die es rausgegangen ist, alle lieben genau das.
00:16:28: Ich krieg das Feedback, dass sie sagen, das macht es so einzigartig.
00:16:33: Genau diese Mischung!
00:16:34: Das ist Sarah.
00:16:35: Und Sarah würde ich verlieren wenn ich mich durch alle anderen Augenpaare beäuge versuche den Fehler, den Sie vielleicht sehen weil es Ihnen nicht gefällt auszubessern.
00:16:51: Es gibt nämlich gar keinen Fehler.
00:16:53: und diesen Perfektionismus habe ich tatsächlich abgelegt, weil er auch dahinter, da schreibe ich auch ein Buch drüber bei den Imposter-Strategien wo der Perfekcionismus ja eine von ist.
00:17:09: Wir haben den Glaubenssatz und da bist du ja die Spezialiste.
00:17:13: Ich bin nicht gut genug, was mir als Mensch fehlt, das komplettiere ich indem ich alles perfekt mache.
00:17:25: Weil wenn ich alles so mache wie ich denke andere wollen es von mir sehen dann gibt's keinen Grund dass sie mich ablehnen Dann gibt's kein Grund dass Sie das nicht gut finden.
00:17:39: Aber es geht ja gar nicht darum, dass mir das jetzt so unheimlich wichtig ist.
00:17:44: Und das habe ich abgelegt tatsächlich.
00:17:47: Ja voll stark muss ich sagen wirklich weil es ist ja wirklich eine Kompensationsstrategie die die meisten dann wahrscheinlich schon von der Kindheit an Jugend begleitet.
00:18:00: Bevor wir da, weil du hast jetzt... Wir haben schon gesagt es geht um das Impostes-Syndrom.
00:18:05: Du hast auch schon erwähnt dass Perfektionismus eine Strategie davon ist.
00:18:10: Ich würde jetzt gerne noch gleich im nächsten Schritt vor habe ich noch eine Frage an dich persönlich mal von dir gerne wissen für die Zuhörer was das Imposter-Sydrom ist und was so typische Anzeichen sind.
00:18:22: aber davor hätte ich gern noch so ne ganz persönliche Frage wenn du sie beantworten magst Was war denn, weil es geht um Selbstzweifel.
00:18:32: Das wissen wir ja schon und Selbstzweife kommen hier meistens so ins Setzen daher die wir irgendwie abgespeichert haben.
00:18:39: Was war dann für dich der schmerzhafteste Satz den du jemals über dich geglaubt hast?
00:18:48: Kommt da was bestimmtes hoch?
00:18:54: Alle anderen sind besser als du!
00:19:04: Du Gehörst nicht dazu.
00:19:10: Wow, das ist ganz schön hartersatz!
00:19:16: Und besser im Sinne nicht nur durch Leistung sondern im Sinne von auch einfach sein und ich da kurz tiefer reingehen darf.
00:19:29: Du weißt es ja auch aus deiner Arbeit und ich weiß es aus meiner dass wir alle solche Sätze haben die wir uns selbst recitieren.
00:19:39: Und ich glaube, wenn wir auf die Welt kommen dann haben wir sie nicht.
00:19:43: Denn Baby hat keine Selbstzweifel das ist einfach.
00:19:47: Es spürt aber schon ganz klar Ich muss dazugehören um sicher zu sein.
00:19:56: Wir Menschen sind ja ewig lange abhängig davon dass andere sich um uns kümmern sterben wir.
00:20:04: Deswegen gibt's ja das gespiegelte Selbstwertempfinden, dass Babys lächeln.
00:20:09: Und gucken krieg ich die Lächeln zurück und es hat die Natur und die Biologie auch super eingerichtet.
00:20:13: Ich mein du musst schon spezieller Typ Mensch sein wenn du ein Baby nicht zurück anlöchst.
00:20:19: Das heißt wir haben ganz oft das Feedback bekommen Ja!
00:20:22: Ich bin sicher hier.
00:20:24: Dann geht das aber ja ganz schnell weiter.
00:20:28: Schon im jüngsten Kindesalter bekommen wir Unmissverständliche Signale.
00:20:36: Wer wir sein müssen, damit die Leute sich weiter über uns freuen.
00:20:39: Also ich war zum Beispiel immer so unkompliziert und war auch immer die, wo meine Oma gesagt hat.
00:20:54: Ich bin bei meiner Großmutter aufgewachsen und musste sich ganz besonders anstrengen.
00:20:57: Du siehst anders aus, dann Vater kommt aus einem anderen Land ... Dann noch die Prägung meiner Oma, so was Sie kann nämlich auch in Familien ein.
00:21:07: Das ist das unsichtbare Erbe von dem ich im Buch spreche.
00:21:11: Meine Oma war der erste Akademikerin ihrer Familie.
00:21:16: Die sollte eigentlich gar nicht studieren!
00:21:21: eigentlich der Vortritt gelassen und sie hat sich aber durchgesetzt.
00:21:25: Und als mein Opa ihr den Heiratsantrag gemacht hat, war das erste was sie gesagt hat ja, aber nur wenn ich meinen Beruf ausüben kann.
00:21:38: Das heißt dass es eine Generation da war das gar nicht üblich.
00:21:41: meine Oma hat gelernt die muss sich durchsetzen und das hat sie auch gut gemacht Und wollte sie auch natürlich gut an uns weitergeben.
00:21:51: Ja?
00:21:52: Das heißt, sei zäh, sei stark!
00:21:55: Du musst dich gegen alle durchsetzen und daran ist auch erst mal gar nichts schlechtes.
00:21:59: Sie hat mir Stärke mitgegeben aber auch eben das Gefühl ich muss immer performen... Ich muss doppelt so viel performen wie andere.
00:22:08: also das war ja auch das was sie erfahren hat dass hat sie in die Familie einfließen lassen plus Also meine Herkunft, da hat sie dann gedacht, du musst dich auch noch mal mehr anstrengen und so weiter und sofort.
00:22:22: Und sowas isoliert aber auch ja?
00:22:26: Die Hörerinnen haben vielleicht ganz andere Glaubenssätze die sagen oder der Selbstzweifel der sagt Du bist nicht gut genug Oder alle anderen sehen dass du nicht gut genug bist Weißt du was, ist doch lächerlich.
00:22:44: Warum probierst du das überhaupt?
00:22:47: So und jeder hat so diese Stimmen die einfach schon ganz früh sich verfestigt haben Das muss nicht mal jemand zu dir gesagt haben Aber durch dass wie du geprägt wurdest Was dir gezeigt wurde.
00:23:03: Und der erste kreis ist nunmal die familie was willkommen ist von dir und was nicht willkommen ist.
00:23:11: Und dann geht es ja weiter, wir gehen in die Schule Bewertungssysteme, wir werden gemessen an Noten.
00:23:17: Ja also steht ja auch ganz klar nach eins ist du bist sehr gut und eine vier ist ja immer zu du bist gerade mal ausreichend mit einer fünf bis mangelhaft und das sagt ja so viel aus weil wir machen.
00:23:35: Also für uns fühlt sich das so an, als wenn jemand was über unseren Wert aussagt.
00:23:41: Also nicht auch Mensch.
00:23:42: ich kann besser werden in Mathe.
00:23:43: wer' ich mir jetzt mehr anstrengen möchte?
00:23:45: Nee!
00:23:46: Und so... orientieren wir uns immer mehr am Außen.
00:23:52: Wer muss ich sein?
00:23:53: Was will die Welt von mir sehen, damit ich sicher
00:23:56: bin?".
00:23:57: Oh!
00:23:57: Ich muss besser in Mathe werden oder ich muss ruhiger werden oder im Freundeskreis irgendwie lustiger sein oder lauter sein oder auffälliger sein und weniger auffelliger sein.
00:24:14: Deswegen ist es auch so dass eben so viele Menschen Selbstzweifel haben, da gehe ich auch in der Studie drauf.
00:24:20: Ein siebzig Prozent aller Menschen haben diese Selbstzweife gedanken.
00:24:26: Wenn wir jetzt Babys uns so rausrechnen und vielleicht Menschen die ganz alt sind dann sind das fast alle Menschen!
00:24:34: Und das liegt eben daran dass wir konditioniert sind und dass wir natürlich in Sicherheit sein wollen.
00:24:45: Wir hören immer diesen Gedanken, du bist anders jetzt in meinem Fall.
00:24:49: Alle anderen sind besser.
00:24:52: Du gehörst nicht dazu.
00:24:53: also was mache ich?
00:24:54: Ich versuche genauso gut zu sein.
00:24:58: Ja und weil ich aber mir einrede alle anderen sind bessere ich muss mich doppelt so doll anstrengend strengig mich eben doppelt sodoll an Und gehe in die Überkompensation.
00:25:09: ja Was ich da Wenn ich das mal so nochmal auf den Punkt bringen darf, was sich da klar raushöre ist ja eigentlich der Selbstzweifel.
00:25:17: Wenn man es jetzt mal leicht positiv benennt, selbstzweife sind die Stimmen, die uns eigentlich dabei helfen wollen dass wir sicher sind.
00:25:28: aber die ist meistens derart übertreiben, dass sie eben nicht hilfreich sind.
00:25:32: kann man das so zusammen fassen?
00:25:35: Absolut und deswegen ist es auch, ich bin ein großer Freund davon sich mit so was zu befreunden.
00:25:42: Also nicht zu sagen das jetzt alles misst?
00:25:45: Das darf ich nicht mehr denken sondern es gibt ja im Coaching diesen schönen Satz Alles was da ist will etwas Gutes.
00:25:54: Auch deine Selbstzweifel die haben dich doch bis hierhin beschützt!
00:25:57: Das is deren Job.
00:25:59: So Haben sie doch gemacht Es doch hat doch funktioniert.
00:26:03: Jetzt ist aber die Frage, weil sie eben so übertreiben, ob Sie nicht in Rente gehen dürfen?
00:26:11: Dass wir Sie nicht ... Wir verteufeln Sie nicht!
00:26:15: Ich nenne gern das Beispiel vom Faxgerät.
00:26:20: Früher hatte ja jeder ein Fax-Gerät.
00:26:24: Jede Firma.
00:26:25: Wer schickt denn heute noch Fax?
00:26:27: keiner?!
00:26:28: Aber dieses Faxgerät und der Mensch, der das Fax-Gerät in der Firma früher betreut hat.
00:26:35: Den verteufel ich jetzt nicht!
00:26:37: Der hat ja einen guten Job gemacht.
00:26:38: aber jetzt brauche ich den nicht mehr weil jetzt gibt es viel bessere leichtere Wege.
00:26:46: Und diese Person schicke ich jetzt in Rente auf eine Bank mit Blick aufs Meer und da darf er sich ausruhen Ja.
00:26:56: Voll schön!
00:26:56: Also und da im Buch ist der Weg dorthin, aber jetzt lass uns vielleicht nochmal weil wir haben das jetzt bar mal gesagt im Proster-Syndrom.
00:27:04: Das ist ja doch ein Fremdwort.
00:27:06: Vielleicht kannst du noch einmal kurz anreißen dass einfach die Leute wissen hey ich bin voll betroffen oder ich bin nicht betroffen.
00:27:14: was ist das in den Proster Symptom?
00:27:16: Und was sind so die typischen Anzeichen dafür dass sich davon betroffen werden?
00:27:21: Okay, also das Imposter-Syndrom ist ein psychologisches Phänomen.
00:27:26: Das wurde entdeckt in den Siebzigern an der Uni von Massachusetts von zwei Psychologinnen Dr.
00:27:34: Clans und Dr.
00:27:35: Eims und die haben in ihrem Job als Psychologin vornehmlich mit Frauen gearbeitet Und haben lange gemerkt, es waren alles Frauen die im Beruf waren.
00:27:47: Die einen guten Beruf hatten und was drauf hatten.
00:27:50: Und haben gemerkt so hey irgendwie berichten die alle das gleiche?
00:27:54: Die haben Ängste...die fühlen sich körperlich ausgelaut.
00:28:02: Die haben ein bisschen zu depressiven Verstimmungen.
00:28:04: Den geht's nicht gut!
00:28:06: Die können nicht richtig schlafen sind immer so nervös und dann ist es sehr komisch dass sie alle das Gleiche haben.
00:28:14: Das erforschen wir jetzt mal.
00:28:15: Und dann sind sie in die Forschung gegangen, nicht unter dem Mikroskop sondern eben mit Fragebögen und dann hat sich rausgestellt dass alle diese Frauen eins vereint hat nämlich das ganz tief liegende Gefühl das was sie bisher im Leben geschafft haben und auch in ihrem Beruf nur Glück war hatten einfach nur glück ist zufällig passiert, aber sie waren der festen Überzeugung dass es ihnen eigentlich gar nicht zusteht und das es nicht aus ihnen rauskommt.
00:28:44: Und das ist deswegen jederzeit vorbei sein kann.
00:28:47: Und dass jederzeit auch jemand kommen kann und sagen kann Hallo du hast uns hier alle hinteres Licht geführt ja du gehörst hier gar nicht hin Also als Hochstaplerinnen entlarvt zu werden.
00:29:01: Und dann haben die beiden Psychologinnen weiter geforscht und haben das ausgeweitet, alle Geschlechter, alle sozialen Gruppen, Altersklassen und haben gemerkt es kann jeden treffen.
00:29:13: also siebzig Prozent aller Menschen sind davon betroffen dass Sie eigentlich glauben ich kann nix.
00:29:21: ums jetzt mal einfach ich bin nicht gut genug so wie ich bin Ich kann nichts.
00:29:26: Und es gibt dann eben zwei Ausprägungen.
00:29:30: Die einen, das ist so das Klassische was wir glaube ich umgangssprachlich kennen, dass die aus dieser Angst heraus nicht gut genug zu sein und nicht mithalten zu können und dass das jederzeit auffallen könnte.
00:29:45: Das sind in dieses zu viel tun Muster kippen.
00:29:50: Zu viel tun, die also geben auch wenn sie nix mehr haben, die sich nie ne Pause gönnen, die zwar gewisse Chancen ergriffen haben, Möglichkeiten ergriffe haben – ich schreibe da auch im Buch eine Freundin von mir, die ist jüngste Chefärztin an einer großen Klinik hier, eine andere, die es in der Anwaltskanzlei in New York.
00:30:12: und trotzdem haben sie das Gefühl, es kann jederzeit vorbei sein und es muss nicht nur im Beruf sein.
00:30:23: Also ich lade auch jede Frau ein, auch mal ihr Privatleben zu beleuchten.
00:30:28: also es geht nicht nur um den Beruf.
00:30:30: wo geben wir die ganze Zeit?
00:30:32: Wo sagen wir ja klar mache ich das noch obwohl wir eigentlich nicht mehr können Meinen wir auch übrigens, ich muss noch mehr dazulernen und noch mehr.
00:30:45: Und das Seminar wo ich das alte noch nicht mal abgeschlossen habe?
00:30:48: Nicht weil ich wissbegierig bin sondern weil ich denke Ich kann doch nicht genug.
00:30:54: ja und dieses Gefühl Wenn die Angst kommt wenn eben der selbst Zweifel kommt eigentlich bin ich nicht gut genug eigentlich kann ich nichts In dem Moment, in dem ich mich in die Schlacht stürze quasi.
00:31:10: Da wird ja Adrenalin und Stresshormone, Cortisol fluten meinen Körper, da fühle ich mich ja stark wenn ich handle.
00:31:17: Das sind die, die zu viel tun.
00:31:20: Und ... Wenn ich das mal mache ist es eine Sache.
00:31:23: aber wie lang Melanie kann man immer wieder sich in die schlacht stützen bis man eben innerlich ausbrennt und ausfüllt?
00:31:33: Und das andere Muster ist, dass gar nichts tun musste.
00:31:36: Das sind die von uns?
00:31:39: Die leise in ihrem Zimmer sitzen und über verpasste Chancen trauern.
00:31:44: Weißt du, ein Beispiel, gerne bei uns Frauen übrigens genommen – da kommt jetzt eine Möglichkeit!
00:31:53: Da hast Du darauf gewartet.
00:31:54: Eine Beförderung oder eine Einladung zu einer tollen Veranstaltung ja und Du freust Dich total drauf.
00:32:05: Und dann hast du aber die Angst, pass ich da rein oder bei dem Job wenn ich jetzt die Beförderung kriege und dann sehen ja alle dass sich vielleicht doch nicht so gut bin.
00:32:15: Was machen wir?
00:32:16: Wir weichen im letzten Moment zurück und finden dann aber nobler Ausreden ausreden wie naja so wirklich will ich es auch nicht und das wäre ja ungerecht den Platz für mich zu nehmen wenn es jemand anders mehr möchte.
00:32:34: Und in dem Moment, wo ich ausweiche ist ja die Angst weg.
00:32:38: Oh!
00:32:39: Wer weiß wie die Leute mich auf der Veranstaltung angucken?
00:32:42: Oder was ist wenn ich dann in einem neuen Job den nicht eigentlich will aber ich kenne die Kollegen da noch nicht.
00:32:47: und was ist, wenn ich doch nicht so gut bin wie die denken?
00:32:51: In dem Moment wo ich sage weißt du was Ich mache es doch nicht Beruhigt sich mein Körper.
00:32:57: Die Angst ist weg Stresshormone weichen Mein System lernt, dann ausweichen ist die Lösung.
00:33:09: Und das kann ich ja mal machen.
00:33:11: aber auch da wenn ich das immer wieder mache, reihen sich so Momente einander wie eine Perlenkette und die werden zu Muster eines Lebens.
00:33:22: Dann hast du irgendwann nicht nur die Angst oder den Selbstzweifel vermieden sondern du hast dein Leben vermiedet Ausprägungen, die es gibt.
00:33:36: Die einen, die eben quasi überkompensierend perfektionieren, maskieren auch und schreib ich auch im Buch drüber.
00:33:47: Vielleicht erkennen sich da auch ein paar wieder drin wenn wir Räume betreten und lesen wer muss sich jetzt sein um da rein zu passen Unser ganzes Auftreten ändern je nachdem, wer uns gegenübersteht.
00:34:09: Also bei den Pflichtbewussten sind wir auch die Pflicht bewussten ja also das muss auch alles korrekt sein Ja.
00:34:16: und bei denen die eher locker sind da lachen über die gleichen Vorschriften Die war eben noch alt bei den pflichtbewusten als wichtig verteidigt haben weißt oder wenn dann jemand Genau, und das ist auch wieder ganz wichtig zu verstehen.
00:34:44: Es ist nichts Schlechtes, du bist keine Manipulatorin!
00:34:48: Ich kenne es auch – wir alle kennen das auf eine gewisse Art und Weise weil sich das eben so eingeprägt hat.
00:34:54: aber wenn es eben zu viel wird dann betrifft es ja auch das ganze Auftreten die Körpersprache Interessen.
00:35:03: Wenn dann jemand erzählt ach ich mag Meditation Ja, ich meditiere auch.
00:35:08: Und beim Nächsten der sagt, das ist überhaupt nichts für mich.
00:35:11: Dann ist es ja eigentlich auch blöd und man verliert sich selber.
00:35:16: Irgendwann wird man einsam weil natürlich selbst wenn ich Lob kriege, selbst wenn nicht ein gutes Feedback kriege oder liebe Kriege fühle ich mich einsam.
00:35:31: Diese Liebe und die Anerkennung gehört ja nicht mehr, die gehört der Maske.
00:35:36: Und die Angst wenn sie mich sehen wie ich wirklich bin wird noch größer!
00:35:44: Die Angst aufzufliegen wird ja noch größern!
00:35:49: Ja, ich glaube das schreibt wirklich gut diesen Kern des Imposter- und Hochstapler-Syndroms.
00:35:57: Also wir haben uns da auf jeden Fall einige schon aufgezeigt wo ich glaube mit dem Zuhören der Chor gehe dass man sich sofort ein bisschen merkt ah ja diese Ausprägen könnten Teil von mir sein oder diese könnten Teil für mich sein.
00:36:12: manchmal trifft auch eine Kombination der Dinge zu Ja, was würdest du denn jetzt den Menschen die heute hier zuhören?
00:36:24: Du sprichst ja in deinem Buch von der Inneren... Kommentatorin, die immer alles bewertet und kritisiert.
00:36:32: Was würdest du denn jetzt so als ersten Tipp oder vielleicht einfach nur als Impulsats den Menschen mitgeben?
00:36:40: Die mir jetzt gemerkt haben ja ich habe eine ganz starke und strenge innere Kommentatoren im ersten Schritt.
00:36:49: Vielleicht einfach nur ein kleiner Hilfsatz oder einen kleinen Impuls.
00:36:53: wie kann ich im ersten schritt damit umgehen wenn ich bemerke da bin nicht stark betroffen.
00:36:59: Ich versuche im Buch auch sehr leicht daran zu gehen.
00:37:04: Also manche Sachen sind sehr tief, manche aber habe ich echt versucht – wie du sagst – leicht zu gestalten indem wir eben Mythen aufdenken so Lügen die wir uns selbst über uns erzählen, also die uns das Leben schwer machen.
00:37:20: und diese innere Kommentatoren gehört halt auch dazu.
00:37:29: Aber wir dürfen dir auch A mal abstellen, ich verwende das Bild von einer Kochsendung.
00:37:37: Stell dir mal vor du guckst hier eine Kochsender oder irgendwas anderes und es wäre einfach da würde die Kommentatoren die ganze Zeit sagen Mensch, das sieht aber ekelig aus!
00:37:50: Und sie können doch gar nix.
00:37:52: und um Gottes Willen was ... Was wollt denn ihr gemacht?
00:37:56: Das ist ja eine langweilige Sendung.
00:38:00: Wenn jemand ... Du würdest wegschalten, du würdest gar nicht zuhören!
00:38:04: Du wirst die Fernbedienungen in die Hand nehmen und sagen, wo bin ich denn hier gelandet?
00:38:08: Nee, da schalte ich weg.
00:38:10: Und der eigenen Kommentatoren hören wir aber genau die ganze Zeit zu.
00:38:17: Die macht nichts anderes als die Person, die eben in einer Kochsendung nur rumnörgeln würde.
00:38:24: Und da sich bewusst zu machen, hey!
00:38:29: Da gibt's auch eine Fernbedienung.
00:38:31: Ja?
00:38:31: Und die kannst du dir ja auch einfach mal visualisieren und sagen ey ich kann da auch mal auf Pause drücken.
00:38:38: Ich darf da auf Pause drucken.
00:38:39: Ich kann das auch mal ausschalten.
00:38:42: Was mir da immer hilft ist... ...ich nennen die dann Sicherheit Susi.
00:38:47: Bei mir ist meine Kommentatoren Sicherheit Susie weil ich gemerkt hab Die will ja eigentlich was Gutes.
00:38:53: Die sagt jetzt, zwar mit hässlichen Worten oder unschönen Worten und nervigen Worten ... Will sie trotzdem irgendwie mich beschützen?
00:39:03: Dann sagst du Sicherheit Susi!
00:39:05: Was?
00:39:06: Wovor willst du mich jetzt?
00:39:07: Also wie hilfst du mir
00:39:08: jetzt?!
00:39:09: Wie hilfste mir gerade?
00:39:11: Hallo, Sicherheit Susie!
00:39:13: Wie hilfs du mir grade?
00:39:15: Und auf die Frage, auf konstruktive Fragen hat Der innere Kritiker hat die innere Stimme keine Antwort.
00:39:23: Hat sie nicht?
00:39:25: Und in dem Moment sage ich, okay, dann kannst du mir ja gerade ... Du kannst deinen Job gar nicht erfüllen, mich zu beschützen weil du hilfst mir ja gar nicht.
00:39:34: Dann bitte tritt zur Seite und in diesem Raum indem Sie kurz verstummt, weil sie wird keine Antwort auf die Frage haben wie hilfest du mir.
00:39:42: grade In dem Raum versuche ich das zu tun wovon sie mich abhalten wollte Absolut.
00:39:56: Und das hilft zum Beispiel, also es hilft bei allen Strategien aber vor allem beim Menschen die sehr von der Prokrastination betroffen sind.
00:40:07: Also dieses nicht zu viel tun Muster sondern zu wenig und das ist ja einmal die Vermeidung.
00:40:13: Das hatten wir eben.
00:40:14: hey ich lass dir den Vortritt.
00:40:16: Aber auch viele verfallen auch in die Prokrastination nicht, weil sie ein schlechtes Zeitmanagement haben.
00:40:27: Wir meinen das!
00:40:27: Wir sagen dann ja ich kann so schlecht mit Zeit umgehen und so... Nee es ist weil wenn du dich zu spät an die Sachen dransetzt, dein Unterbewusstsein steuert das, wenn du eine halbe Jahrzeit hast für deinen Businessplan und du setzt dich erst vierundzwanzig Stunden vorher dran, dann weißt du es wird scheitern.
00:40:49: Aber dann weißt du auch, es lag ja nicht an dir.
00:40:52: Du bleibst
00:40:53: unschuldig.".
00:40:54: Ja?
00:40:55: Es hat einfach zu wenig Zeit!
00:40:58: Und das sind so Mechanismen die unterbewusst und steuern – auch in kleinen Momenten.
00:41:06: Da hilft eben der Susi zu sagen, weißte was jetzt?
00:41:10: Marsendepause... quasi den Raum hast dich dann an die Aufgabe dran zu setzen oder an das, was dir wichtig ist.
00:41:22: Ja, voll gut.
00:41:23: Danke, danke für diesen coolen Praxis-Tipps den wir uns direkt mitnehmen können.
00:41:29: in deinem Buch!
00:41:30: Ich habe es ja gelesen gibt es noch ganz viel mehr davon.
00:41:34: ich finde auch so spannend.
00:41:36: ich bin der totale Praxisfan.
00:41:38: das findet man dort in dein dem Buch natürlich auch.
00:41:40: ich finde es aber auch spannend wie du immer wieder Studien heranziehst und vor allem Praxisbeispiele, wie sich das zeigt.
00:41:46: Wie du das jetzt auch erklärt hast mit dieser Aufschieberitis und was da eigentlich passiert?
00:41:52: Also dass es sich ganz oft selbst erkennen und sich selbst verstehen... Das ist ja so ein wesentlicher Schritt, um aus diesen ewig selben Kreislauf rauszubrechen und das findet man in deinem Buch auch ganz, ganz oft.
00:42:08: Dein Buch ist glaube ich heute gestern ganz neu erschienen überall im Handel.
00:42:14: Heute höre ich auf zu zweifeln über Winde Dein im Boster-Syndrom und glaub an Dich!
00:42:22: Magst Du vielleicht nach ein oder zwei Sätze sagen zum Buch?
00:42:26: Oder für wen exakt dieses Buch geschrieben hast?
00:42:31: Ich habe es für uns alle geschrieben.
00:42:33: Es gibt auch ein Test darin, wo du erkennen kannst wie sehr bist du eben betroffen von deinen Selbstzweifeln.
00:42:44: und da sind so Fragen wie hey wenn Leute mit Menschen mich loben dann fällt mir schwer Lob anzunehmen.
00:42:56: Es ist schon ein ganz klares Indiz für Selbstzweifel, weil du glaubst eigentlich das steht mir nicht zu und da sind wir ja ganz groß drin.
00:43:09: also Kritik die stellen wir uns her in die Vitrine und gucken uns die Zuhause alle im Wohnzimmer aber Komplimente, die scheuchen wir von uns wie lästige Fliegen.
00:43:21: Das ist zum Beispiel eine Frage an der du schon ganz klar erkennst hey es fällt mir schwer, fällt es dir schwer, Komplmente anzunehmen aber auch Fragen wie wenn ich auf mein Leben schaue denke ich ich hätte mehr erreichen sollen.
00:43:38: Ich glaube das ist ein Gedanke den kennen auch ganz viele und Obwohl ich bisher alles gut hingekriegt habe, hab ich jedes Mal wieder Befürchtungen von neuen Aufgaben.
00:43:57: Ob ich sie gut hinkriege?
00:43:58: Also dieses wir meinen... Wir fangen immer wieder vor Null an.
00:44:03: Es fühlt sich immer wie eine neue Prüfung an.
00:44:06: dabei ist doch Melanie ja als erwachsene Frauen haben das schon so viel gemacht und Warum sehen wir denn unsere Leistungen nicht wie so ein Bankkonto?
00:44:17: Wenn da mein Geld liegt, dann verzinst sich das.
00:44:21: Und genauso ist es doch mit meinen Leistungen!
00:44:24: Ich baue doch auf meine Leistungen auf – ich fange doch nicht jedes Mal wieder im Minus an.
00:44:30: und das sind so kleine Momente in den Ja, die helfen umzudenken.
00:44:35: Wo ich versuche das zu visualisieren und vor allen Dingen auch wie man da ganz schnell den Schalter findet im eigenen Kopf so diese Aha-Momente.
00:44:43: Okay, stimmt!
00:44:45: Und was ich interessant finde alle Menschen, die den Poptest schon gemacht haben oder die meisten Ich habe zum Beispiel mit Lars Arment auch bei ihm drüber gesprochen sind wir eher.
00:45:00: es gibt vier Typen.
00:45:02: Die meisten sind in der Kategorie drei gelandet.
00:45:06: Also schon die drithöchste Kategorie, ne?
00:45:10: Ich bin betroffen also schon... Ja das steuert mich schon!
00:45:14: Ich komme klar, ja es sind alles Menschen, die klarkommen aber oh ist da leichter werden.
00:45:19: Alles klar.
00:45:20: Es darf leichter werden und das möchte ich auch noch mitgeben.
00:45:24: abschließend.
00:45:26: Siebzig Prozent.
00:45:28: Das heißt wenn du in einem Raum sitzt mit zehn Menschen Und du denkst, du bist alleine und du denkest hey wenn ich jetzt die Frage stelle dann denken sich alle Menschen Sarah.
00:45:38: Du bist hier einzig die das nicht weiß oder?
00:45:42: Ich kann hier als Einzige nicht mithalten die alle anderen wissen was sie tun.
00:45:46: nein Minimum sechs andere mit dir zusammen stellen sich die gleichen Fragen oder haben auch Das Gefühl Oder Die Sorge.
00:45:56: Hey Kann Ich Mithalten und Zweifeln an sich und ich finde Das nimmt schon ganz viel Power, weil dieser Selbstzweifel kommt in immer eine Gesellschaft der Einsamkeit.
00:46:08: Wir sind aber überhaupt nicht einsam daran und dir das vorzustellen.
00:46:11: Guck die Leute an!
00:46:12: Guck denen ins Gesicht ja?
00:46:14: Und du macht ihr bewusst Minimum von zehn Leuten sieben Zweifeln.
00:46:23: so Du bist damit nicht alleine.
00:46:25: und abschließend dazu vielleicht noch es gibt ein schönes psychologisches Phänomen, das ist the illusion of transparency.
00:46:33: Die Illusion des Durchsichtigen.
00:46:38: Wir meinen hey andere Sehen dass ich gerade unsicher bin.
00:46:45: ja da steht mir ins Gesicht geschrieben.
00:46:47: deswegen versuchen wir immer die ganze Zeit zu und selbst zu kontrollieren wie wirkele ich jetzt habe ich einen seriösen Gesichtsausdruck?
00:46:56: und so weiter.
00:46:57: nein Die Illusion of Transparency sagt andere sehen maximal zwanzig Prozent deiner Selbstzweifel.
00:47:06: Maxima, es absolute Maximum wenn überhaupt warum?
00:47:12: Weil sie viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind und ihren eigenen.
00:47:17: das heißt wenn du das nächste mal irgendwo in Raum gehst und dich unsicher fühlst stell dir so ein Regler vor der von hundert auf maximal zwanzig, den du runterdrehst.
00:47:29: Weil das ist das Maximum als andere Sehen von deiner Unsicherheit und es hilft mir oft auch wenn ich auf die Bühne gehe also dass sich dann mir wirklich diesen Regler vorstellen und denke mehr sehen die eh nicht.
00:47:42: Die sind eben mit sich selbst beschäftigt und das hilft tatsächlich
00:47:47: ja voll das Gefühl nicht allein zu sein diese krasse Vorstellung mit was die anderen wirklich sehen, beziehungsweise dass sie auch mit sich selbst vor allem beschäftigt sind.
00:48:01: Danke danke liebe Sarah für diese Abschlussimpulse.
00:48:04: ich kann allen wirklich ans Herz legen deinen Buch eines der allerbesten Ratgeber die ich in den letzten Jahren gelesen habe eben auch gerade, weil da deine persönliche Note so durchkommt.
00:48:18: Weil das jetzt nicht so ein Theoriebuch ist sondern ich fühle mich eben auch grade durch die Poesie und durch die Praxisbeispiele fast ein bisschen mitgenommen in eine Reise mit dir.
00:48:30: und dein Buch Heute höre ich auf zu zweifeln, das gibt es natürlich überall im Buchhandel.
00:48:36: Ich verlinke das auch unter der Podcastsendung natürlich Amazon, Palier online oder natürlich auch bei deinem Buchhändler vor Ort.
00:48:47: Ja liebe Sarah herzlichen Dank für deine Zeit und ja jetzt bin ich ganz gespannt und beobachte in den nächsten Tagen und Wochen wie dein Buch abgeben wird wie eine Rekette!
00:49:00: Danke Melanie.